Villapesupinnat

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Ein neues Tuch ist fertig geworden. Es heißt Villapesupinnat und ist von der finnischen Designerin Pirjo Lakkapää ja Katri Raunama. An diesem Tuch hat mich gereizt, dass verschiedenste Garnstärken und -mengen dafür genutzt werden können. Und somit auch größere Reste. Da ich in meinem Garn-Stash noch einige Lace-Reste hatte, war dies also mein Projekt.

Das Strickmuster

Nachdem ich ja beim Strandwanderer und auch beim Zick-Zack-Schal etwas geklagt hatte, dass das Stricken ziemlich eintönig war, kam ich bei Villapesupinnat voll auf meine Kosten. Wechselnde Muster und wechselnde Farben in einem Tuch! Dazu sieht dieses Tuch durch die Muster auch auf der Rückseite gut aus. Und wie ihr wisst, ist mir so was bei Tüchern ja einigermaßen wichtig.

Leider war in der Anleitung nicht alles stimmig. Für mich war das lösbar. Weniger geübte Strickerinnen (und Stricker) könnten aber an manchen Stellen Probleme bekommen.

Villapesupinnat

Die Garne für Villapesupinnat

Wie schon geschrieben, habe ich für dieses Tuch nur Garnreste genutzt und keinen neuen Strang angefangen. Die Garne waren mir also alle schon bekannt. Durch die Zusammenstellung ist das Tuch recht farbenfroh geworden, was für mich aber nicht unbedingt schlimm ist. Einem unifarbenen Outfit kann man damit einen Farbtupfer geben.

Insgesamt habe ich fünf Reststränge verstrickt, wovon drei nun auch komplett aufgebraucht sind. Die anderen beiden habe ich immerhin reduziert. Aber hey! – Drei Stränge weniger im Stash, das ist ein gutes Ergebnis für meine StashDiät-Challenge.

Villapesupinnat

Neu dazu gelernt

Bei Villapesupinnat habe ich sogar noch etwas dazugelernt:

  • Die Randmaschen werden auf eine schöne Art gestrickt, die ich bisher noch nicht kannte. Sie legen sich schön, werden gleichmäßig und sind sehr dehnbar, was für ein Lace-Tuch ja unabdingbar ist.
  • Einige der verschiedenen Muster, die im Tuch vorkommen, hatte ich noch nie gestrickt. Es ist nichts Kompliziertes dabei, aber eben Neuheiten für mich.
  • Und ich habe zum ersten Mal Brioche gestrickt. Also zweifarbiges Patent. Zuerst hatte mich das ganz schön abgeschreckt, aber in meiner guten alten Strickbibel* war das ganz einfach erklärt. Es ist auch wirklich nicht schwer zu stricken, man muss sich dabei nur ein wenig konzentrieren, sonst gibts Fallmaschen, deren Rettung bei Brioche keinen Spaß macht.

Also wieder mal ein Projekt, das sich gelohnt hat.

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