Nähprojekte der letzten Wochen

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In den letzten Wochen habe ich neben der Flaschentasche und dem Gurtkissen noch einige weitere Nähprojekte abgeschlossen. Da ich aber gerade wenig Zeit zum Bloggen habe, stelle ich euch die Nähprojekte der letzten Wochen in diesem Sammelpost vor.

Rock “Mathilda”

Nähprojekte der letzten Wochen

Diesen Rock von Windschnittich* habe ich nun schon zum dritten Mal genäht. Der Grund dafür ist, dass er einfach toll sitzt. Und außerdem kann man dafür gut Stoff mit großen Mustern oder sogar Panels nutzen. Der Rock wird komplett aus Jersey oder anderen elastischen Stoffen genäht.

Rock “Venedig”

Nähprojekte der letzten Wochen

Ein weiterer Rock, den ich für mich genäht habe, ist “Venedig” von Pech & Schwefel*. Man kann ihn in einer geraden oder einer Vokuhila-Variante nähen. Ich hatte mich für die zweite entschieden. Dieser Rock kann aus Web- und aus Maschenware genäht werden. In beiden Varianten hat er einen elastischen Bund. Auf dem letzten Stoffmarktbesuch hatte ich dafür extra eine große Menge Baumwollstoff gekauft, denn der Rock ist ein echter Stofffresser.

Leider hatte ich einige Probleme mit der Anleitung. Entweder war die Beschreibung missverständlich oder ich habe eine Sache gründlich falsch verstanden. Fotos zur Orientierung gibt es in der Anleitung leider auch nicht, sondern nur Schemazeichnungen. Und die waren auch nicht so hilfreich. Auch im Internet hatte ich nach Hinweisen gesucht, bin aber nicht fündig geworden. Also musste ich mühsam einige Nähte noch einmal auftrennen und dann einfach improvisieren. Das Ergebnis war es aber wert.

Kleid “Amy”

Nähprojekte der letzten Wochen

Nun, wo der Sommer endlich wirklich da ist, wollte ich meinen Mädels auch schnell noch ärmellose Kleider nähen. Da kam mir der Schnitt Amy von Made by Oranges* genau richtig. Das Kleid hat eine raffinierte Trägerlösung am Rücken, verbraucht nicht viel Stoff und ist ratz fatz genäht. Hierfür kam dann auch endlich der Regenbogenstoff zum Einsatz, den die jüngere Tochter sich beim letzten Wolle- und Stofffest ausgesucht hatte.

Beide Kinder waren begeistert von ihren Kleidern, was mich als nähende Mama dann natürlich besonders freut. Kurzfristig kam dann noch ein Wunsch von der Freundin der älteren Tochter, die sich zum Geburtstag wieder ein Freundinnenkleid wünscht. Im letzten Jahr hatte ich meiner Großen und ihrer besten Freundin die gleichen Kleider genäht und die Freundin bekam ihr Kleid dann als Geschenk zum Geburtstag.

In diesem Jahr hatte ich das zwar nicht eingeplant, aber beide haben es sich so gewünscht, dass ich nicht nein sagen konnte. Bedingungen waren aber, dass ich kein neues Schnittmuster nehme und keinen neuen Stoff dafür kaufen kann (Stichwort: Stash-Diät…). Da ich noch 1,5m Jersey da hatte, den die Große sich mal ausgesucht hatte, habe ich daraus einfach nochmal zwei Amy-Kleider in Größe 140 gezaubert.

Nähprojekte der letzten Wochen

Needle to go Tasche

Neben der Kleidung sind auch ein paar Accessoires unter den Nähprojekten der letzten Wochen. Das erste ist ein Täschchen. Von außen sieht es aus, wie eine Clutch, was wohl auch an den Kunstlederresten liegt, die ich genutzt habe.

Nähprojekte der letzten Wochen

Innen zeigt sich dann aber die wahre Bestimmung der Tasche: Darin finden 20 Nadelpäckchen Platz. Dank der durchsichtigen Folie habe ich so immer den perfekten Überblick über all meine noch vorhandenen Nähmaschinennadeln. Vorher hatte ich ein paar Päckchen im Regal, ein paar auf dem Nähtisch und dann noch welche im Fach der Nähmaschine. So richtig gewusst, wo nun was ist, hatte ich da nie. Jetzt liegt dieses Täschchen griffbereit und das Aufräumen macht gleich viel mehr Spaß.

Needle to go Tasche

Die Anleitung ist von Luckli Kinder und kann z. B. hier gekauft werden. Neben dem Kunstleder für außen habe ich als Innenstoff Baumwolle genutzt, die noch von meiner Handtasche Emmy übrig war.

Nadelsortierkissen

Wenn ich die Nähmaschinennadeln benutzt habe und der Meinung bin, dass sie noch gut sind, hebe ich sie auf. Allerdings mache ich sie dann ungern wieder in die Päckchen, weil sie ja eben nicht mehr ganz neu sind. Das Ergebnis war lange Zeit, dass die Nadeln in einem kleinen Körbchen lagen und ich natürlich nicht mehr wusste, welcher Nadeltyp das jeweils ist. Als ich dann auf Instagram ein Nadelkissen sah, auf dessen Segmente die Namen der verschiedenen Nadeltypen aufgestickt waren, wusste ich, was ich mir unbedingt nähen muss.

Als Grundlage habe ich im Internet nach einer Anleitung für ein Nadelkissen gesucht. Davon gibt es viele kostenlose und ich habe mich für diese hier von Talu entschieden. Leider habe ich keine Stickmaschine, mit der die Namen noch viel sauberer gestickt werden könnten. Meine Nähmaschine kann Buchstaben nähen, aber das sieht nicht ganz so professionell aus. Besonders vorzeigbar finde ich das Nadelkissen daher nicht. Aber trotzdem wollte ich es euch als Inspiration zeigen.

Pixibuchhülle

Pixibuch Hülle

Zu guter letzt ein weiteres besonderes Täschchen. Was schenkt man Eltern zur Geburt des zweiten Kindes? Diese Frage habe ich mir gerade wieder gestellt, weil ein Kollege von mir bald erneut Vater wird. Fürs Baby haben sie sicher noch alles, vor allem weil es wieder ein Junge wird. Also habe ich mich entschieden, etwas für den werdenden großen Bruder zu nähen. Und vielleicht ist so eine gut gefüllte Pixibuchhülle ja auch eine kleine Entlastung für die Eltern. Genäht habe ich nach der Anleitung von was eigenes. Das war ein schönes schnell genähtes Projekt und ich werde sicher noch mehr davon nähen, wenn mal wieder kleinere Kinder beschenkt werden dürfen.

Aufmerksame Leser dieses Blogs haben möglicherweise bemerkt, dass der Stoff mit dem Fuchs drauf doch gar nicht in meinem Stoff-Stash enthalten ist. Keine Sorge, ich halte mich an meine Diät und habe keinen Stoff gekauft. Meine Mama hat mir aus einem Stoffgeschäft zwei Baumwollstoffe mitgebracht und dagegen spricht bei einer Diät doch Nichts, oder?

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