Leggings aus Jersey-Resten

Leute, habe ich mir das eigentlich gut überlegt mit meiner Stash-Diät? Der erste Monat der Challenge ist noch nicht mal rum und ich habe schon so viele schöne Stoffe gesehen. Kommen gerade besonders schöne Kollektionen raus oder ist meine Aufmerksamkeit dafür nur erhöht?

Letztens waren meiner jüngeren Tochter (gefühlt) plötzlich alle Leggings zu klein. Wir haben zwar noch viele gut erhaltene Sachen von der Großen, aber da war nichts dabei. Sie hatte nämlich mal eine Phase, in der sie nur Strumpfhosen tragen wollte. Tja, das war dann scheinbar in dem Alter. Bei der Kleinen ist es gerade umgekehrt – sie will nur noch Leggings tragen. Da sie nun kaum noch welche hatte, war klar: Ich werde ihr welche nähen. Und was war mein erster Gedanke? Yeah! Stoff kaufen! Ja, mir fiel dann ziemlich schnell wieder meine Challenge ein und warum ich das eigentlich mache.

Also habe ich die Herausforderung angenommen. Und nicht nur das, ich habe sogar geschafft, größere und kleinere Jersey-Reste aus meinem Stoff-Stash zu verbrauchen.In Größe 110 sind die Leggings noch nicht allzu lang und im Alter von vier tragen die Mädels auch noch farbenfrohe Kleidung. So konnte ich also frei drauf los kombinieren. Vier Leggings aus Jersey-Resten sind insgesamt entstanden und ich konnte dabei neun Reste aufbrauchen. Um für Abwechslung zu sorgen und weil die Reste unterschiedlich groß waren, habe ich das Schnittmuster verschieden aufgeteilt.

Wie man Leggings aus Jersey-Resten schnell und unkompliziert nähen kann

Man kann eigentlich jedes Leggings-Schnittmuster als Grundlage nehmen, wie zum Beispiel dieses Freebook hier. Ich habe dann mal eine Spitze nach oben, mal eine nach unten zeigen lassen.

Leggings aus Jersey-Resten

Einen Einsatz am Knie habe ich eingefügt und geschwungene Teilungen eingebaut.

Leggings aus Jersey-Resten

Die geraden Linien habe ich einfach auf dem Schnittmuster vorgezeichnet und dieses dann entsprechen gefaltet. An den Teilungen darf man natürlich die Nahtzugabe nicht vergessen. Ich zeichne die ja schon immer beim Schnittmuster mit ein. Nur bei den Teilungen füge ich sie dann beim Zuschneiden hinzu. Für die geschwungenen Teilungen habe ich das Schnittmuster schließlich zerschnitten. Denn das würde sich nur schlecht falten lassen.

Die einzelnen Teile werden an den Teilungen zusammengenäht. Dabei unbedingt darauf achten, dass man vorn und hinten nicht vertauscht! Am besten macht ihr euch gleich beim Zuschneiden eine Markierung, welche Seite später hinten sein wird. Nach dem Zusammensetzen der einzelnen Teile werden die Hosenbeine dann nach eurer gewählten Anleitung zusammengenäht.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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