5 Gründe für meine StashDiät

StashDiät Challenge

Warum beschränke ich mich freiwillig? Es gibt doch so viele schöne Stoffe und Garne. Außerdem ist es beruhigend, durch seinen Vorrat zu stöbern und ein paar besonders edle Stücke zu streicheln. Ja natürlich, das ist es. Und deshalb wird es für mich auch alles andere als leicht werden, mich ein Jahr lang so einzuschränken. Aber ein paar gewichtige Gründe gibt es eben doch:

  • Der Platz. Ich bin zwar stolze Besitzerin eines eigenen Handarbeitszimmers, aber auch dort komme ich räumlich mittlerweile an meine Grenzen.
  • Die Zeit. Neben einem Vollzeitjob und zwei Kindern bleibt mir momentan nicht so viel Zeit zum Nähen und Stricken, wie eigentlich nötig wäre, um die regelmäßig nachgekauften Stoffe und Garne zu verarbeiten. Ich würde also bewusst Material kaufen, das erst einmal im Schrank verschwindet.
  • Die Mode. Vor allem bei Stoffen ist es so, dass sie ja auch wieder aus der Mode kommen können. Bei meinen Töchtern merke ich das: Letztes Jahr war der Stoff mit den Waldtieren noch „so süüüß“ und wenn ich jetzt was daraus nähen will, dann rümpfen sie nur noch die Nase. Also bleibt mir nur noch zu hoffen, dass es im Bekanntenkreis demnächst mal Nachwuchs gibt…
  • Die Psyche. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich gerade in Phasen, in denen ich besonders wenig Zeit für mein Hobby habe, umso mehr Stoff und Wolle kaufe. Irgendwie habe ich damit ja dann doch was für mein Hobby getan… Nur leider hält die Freude immer nicht allzu lang und dann beschleicht mich doch wieder dieses „Du hast so viel Zeug – mach doch mal was draus!“ Ja, aber wann, wenn ich doch kaum Zeit habe? Und manchmal stehe ich dann die Hälfte meiner Näh- oder Strickzeit vor meinem Vorrat und weiß nicht, womit ich anfangen soll.
  • Das Geld. Seien wir mal ehrlich: Wenn ich jeden Monat durchschnittlich 150 € für Stoff und Wolle ausgebe, die dann erstmal im Schrank landen (siehe Punkt 2) und dort möglicherweise auch nicht mehr so schnell wieder rauswandern (siehe Punkt 3), dann gebe ich fast 2000 € im Jahr ganz schön unbedacht aus. Die Bücher und der Blog von Madamemoneypenny haben mich da ziemlich zum Nachdenken angeregt. Klar nähe und stricke ich aus den gekauften Materialien Kleidung und spare dadurch ja dann wieder Anschaffungskosten. Aber das schaffe ich im nächsten Jahr auch mit den Stoffen und Garnen aus meinem Vorrat.

Die Gründe sprechen für sich und mein Plan für das nächste Jahr lautet daher, meine vorhandenen Materialien zu verwenden und nur dann Zubehör zu kaufen, wenn es für ein konkretes Projekt nötig ist. Hier kommt ihr zu den Regeln, die ich mir selbst gesetzt habe.

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